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European Credit System for Vocational Education and Training
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Das European Credit System for Vocational Education and Training (deutsch EuropĂ€isches Leistungspunktesystem fĂŒr die Berufsbildung; ECVET) wurde von der EuropĂ€ischen Kommission initiiert, um die Ăbertragbarkeit bewerteter Lernergebnisse von Einzelpersonen von einem Berufsbildungskontext in einen anderen zu erleichtern. Mit ECVET können Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen, die Lernende wĂ€hrend eines MobilitĂ€tsprojekts im europĂ€ischen Ausland erworben haben, erfasst, dokumentiert und gegebenenfalls als Teil ihrer Qualifikation im Herkunftsland anerkannt werden. Es erfolgten mehrere Schritte der Konzeption und Umsetzung von ECVET: die von einem breiten Konsultationsprozess begleitete Entstehungsphase ab dem Jahr 2005, die daraus resultierende Veröffentlichung der ECVET-Prinzipien und -Instrumente in der Empfehlung von 2009cite-ref-1[1] sowie der Prozess der Implementierung bis Ende 2020. Mit der EMPFEHLUNG DES RATES vom 24. November 2020cite-ref-2[2] zeichnete sich eine Ănderung des Stellenwerts von ECVET in der europĂ€ischen Berufsbildungslandschaft ab. ECVET als Initiative und als System wurde zwar beendet, doch das Prinzip der âLernergebnisorientierungâ und der âLernergebniseinheitenâ wird weiterhin PrioritĂ€t in der europĂ€ischen Berufsbildung sein.
Contents
âą ECVET-Prinzipien
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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ECVET im Rahmen europÀischer Berufsbildungspolitik
Nach einem mehrjĂ€hrigen Konsultationsprozess wurde im Juni 2009 eine fĂŒr die Mitgliedsstaaten unverbindliche Empfehlung des EuropĂ€ischen Parlaments und des Rates zur Einrichtung eines EuropĂ€ischen Leistungspunktesystems fĂŒr die Berufsbildung (Englisch: European Credit System for Vocational Education and Training, ECVET) veröffentlicht.cite-ref-3[3] AnstöĂe fĂŒr die Idee der Entwicklung von ECVET gab das bereits seit 1999 ins Leben gerufene EuropĂ€ische Credit Transfer System fĂŒr die Hochschulbildung (ECTS).
Der Erfolg des Bologna-Prozesses legte die Frage nahe, ob ein analoger Prozess fĂŒr die berufliche Bildung denkbar sei.cite-ref-4[4] Sicher gab ECTS AnstöĂe fĂŒr die Idee der Entwicklung eines EuropĂ€ischen Credit Transfer Systems fĂŒr die berufliche Bildung. Doch stellen sich hier ganz andere Anforderungen. Im Vergleich zur Hochschulbildung ist die berufliche Bildung in Europa unĂŒbersichtlicher und fragmentierter. Dies betrifft die unterschiedlichen Lernorte (z. B. Schule, Betrieb, Ăbungsfirma), Lehr-Methoden (schulisch, alternierend, dual), die politischen Entscheidungsstrukturen oder die Verantwortlichkeiten verschiedener Stakeholder fĂŒr DurchfĂŒhrung und Zertifizierung beruflicher Bildung. Zudem wurden vor allem von Wirtschaftsvertretern Stimmen laut, die ein workload-basiertes Punktesystem als ungeeignet fĂŒr die berufliche Bildung befanden.
Die Entwicklung von ECVET und anderen bildungspolitischen Transparenzinstrumenten, wie beispielsweise Europass und der EuropĂ€ische Qualifikationsrahmen (EQR), ist im Rahmen des Kopenhagen-Prozesses zu sehen. Mit dem Kopenhagen-Prozess wurde ab 2002 eine verstĂ€rkte Zusammenarbeit im Bereich der beruflichen Bildung in Europa eingeleitet. Unter anderem sollte dadurch das Ziel der Lissabon-ErklĂ€rung (2000) umgesetzt werden, Europa zum âwettbewerbsfĂ€higsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt zu machenâ.cite-ref-5[5] Der MobilitĂ€t von ArbeitskrĂ€ften und Auszubildenden innerhalb Europas, und damit auch der Transparenz und DurchlĂ€ssigkeit zwischen den europĂ€ischen Berufsbildungssystemen, wird dafĂŒr eine tragende Rolle zugeschrieben. Doch aufgrund der unterschiedlichen Bildungssysteme in Europa können mobile Lernende oder Arbeitssuchende nur schwer nachweisen, ĂŒber welche Kompetenzen sie verfĂŒgen und auf welchem Qualifikationsniveau diese zu verorten sind. Zu unterschiedlich sind nicht nur die BildungsgĂ€nge, sondern auch die Verfahren der Zertifizierung und Validierung von Bildungsleistungen. Diese HĂŒrden sollten durch ECVET abgebaut und so die QualitĂ€t von transnationaler MobilitĂ€t in der beruflichen Ausbildung erhöht werden. Die anspruchsvolle Aufgabe bei der Schaffung von ECVET lag darin, erworbene Lernleistungen von einem Bildungskontext in einen anderen ĂŒbertragbar zu machen. Das bedeutet, die Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen, die Lernende wĂ€hrend eines Lernaufenthalts im europĂ€ischen Ausland erworben haben, zu erfassen, zu dokumentieren und gegebenenfalls als Teil ihrer Qualifikation im Herkunftsland anzuerkennen.
Im Bereich der Bildung hat die EuropĂ€ische Kommission eine unterstĂŒtzende und ergĂ€nzende Funktion gegenĂŒber den Mitgliedsstaaten: Artikel 149 der EGV formuliert ein Harmonisierungsverbot, Artikel 150 das Verbot zentraler Eingriffe in die nationalen Bildungssysteme. In Ăbereinstimmung mit dem Grundsatz der SubsidiaritĂ€t ist ECVET als System konzipiert, das sich auf die freiwillige Teilnahme der EuropĂ€ischen Mitgliedsstaaten stĂŒtzt und unter BerĂŒcksichtigung der nationalen Gesetzgebungen im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung auf Transparenz zwischen den Systemen abzielt.
ECVET-Prinzipien und -Instrumente
Die ECVET-Prinzipien und die zu ihrer Umsetzung bereitgestellten ECVET-Instrumente tragen zur strukturierten Beschreibung von Qualifikationen in Einheiten von Lernergebnissen bei. Sie ermöglichen mehr Transparenz und Vergleichbarkeit im Bereich der Berufsbildung durch die Verwendung einer 'gemeinsamen Sprache' und bilden somit die Grundlage fĂŒr gegenseitiges Vertrauen zwischen den beteiligten Partnern, beispielsweise zwischen entsendender und aufnehmender Einrichtung bei Lernaufenthalten im Ausland.
Mit der Empfehlung vom 24. November 2020cite-ref-6[6] zeichnet sich ab, dass der lernergebnisorientierte Ansatz von ECVET weiter an Bedeutung gewinnen wird. Lernergebnisorientierung soll in Zukunft weiter ausgebaut werden, sowohl im nationalen als auch im MobilitĂ€tskontext. âDaher sollten die wichtigsten flexibilitĂ€tsbezogenen GrundsĂ€tze des ECVET (z. B. Einheiten von Lernergebnissen) in die vorliegende Empfehlung des Rates integriert werden.â Ferner ist vorgesehen, dass âECVETâInstrumente (âŠ) zur Förderung der MobilitĂ€t von Lernenden in der beruflichen Bildung (z. B. Lernvereinbarung und AbsichtserklĂ€rung) im Rahmen anderer EU-Instrumente, etwa des Programms Erasmus+, weiterentwickelt werden (mĂŒssen)â. Da sich die ECVET-Leistungspunkte gemÀà mehreren Studien auf transnationaler Ebene wenig bewĂ€hrt haben (siehe âLeistungspunkte / Credit Points vergebenâ), ist es nur konsequent, dass Credit Points in Zukunft keine PrioritĂ€t beigemessen wird.
ECVET-Prinzipien
An Lernergebnissen orientieren
Die Orientierung an Lernergebnissen im Rahmen von Lernaufenthalten im europĂ€ischen Ausland ist ein wesentliches Prinzip von ECVET. Nach den gleichen QualitĂ€tsstandards formulierte Lernergebnisse ermöglichen Vergleichbarkeit von Kenntnissen, Fertigkeiten und Kompetenzen ĂŒber LĂ€nder und Berufsbildungssysteme hinweg. Damit wird ECVET dem Umstand gerecht, dass die europĂ€ischen Berufsbildungssysteme und somit auch die BildungsgĂ€nge und -abschlĂŒsse sehr stark variieren.
Lernergebnisse sind âAussagen darĂŒber, was ein Lernender nach Abschluss eines Lernprozesses weiĂ, versteht und vermagâ.cite-ref-7[7] Sie werden unabhĂ€ngig von der Art und Weise des Lernens, der Dauer, der Lehrmethode oder des Lernorts formuliert. Lernergebnisse beschreiben somit nicht den Lernprozess, sondern das Resultat (Outcome). Man spricht deshalb auch von der Outcome-Orientierung von ECVET.
Lernergebnisse zu Lernergebniseinheiten zusammenfassen
Lernergebnisse werden in Einheiten von Lernergebnissen (Units) zusammengefasst. Diese sind âTeil einer Qualifikation, bestehend aus einem kohĂ€renten Satz von Kenntnissen, Fertigkeiten und Kompetenzen, der bewertet und validiert werden kann.âcite-ref-8[8] Lernergebniseinheiten orientieren sich an berufstypischen Arbeitsaufgaben, TĂ€tigkeiten und GeschĂ€ftsprozessen.
Eine Qualifikation bzw. ein Berufsbild kann man dementsprechend als einen kohÀrenten Satz von Lernergebniseinheiten beschreiben. Lernergebniseinheiten sind somit die Schnittstelle zwischen den individuellen Lernergebnissen einer Arbeitnehmerin/eines Arbeitnehmers bzw. einer/eines Auszubildenden und den jeweiligen national unterschiedlich formulierten Qualifikationen und Berufsbildern.
Gegenseitiges Vertrauen herstellen
Die Herstellung gegenseitigen Vertrauens ist eine gesonderte Aufgabe einer ECVET-Partnerschaft, da in den Gesamtprozess eine Vielzahl unterschiedlicher Akteure eingebunden ist. Das können Unternehmen, Schulen, Bildungseinrichtungen, Kammern, nationale Behörden oder andere sein. Gegenseitiges Vertrauen zwischen ECVET-Partnern sowohl innerhalb der beteiligten LĂ€nder als auch grenzĂŒberschreitend ist ein wesentliches QualitĂ€tsmerkmal eines ECVET-MobilitĂ€tsprojekts. Um ein stabiles und nachhaltiges Fundament fĂŒr die Zusammenarbeit zu legen, sind insbesondere Kenntnis der jeweiligen BerufsbildungsgĂ€nge einer ECVET-Partnerschaft, Wissen um die Rolle der Institutionen vor Ort sowie VerstĂ€ndigung ĂŒber gemeinsame Ziele unverzichtbar. Eine ECVET-Partnerschaft zeichnet weiterhin aus, dass die Partnereinrichtungen gegenseitig ihre Kriterien und Verfahren fĂŒr QualitĂ€tssicherung, Bewertung, Validierung und Anerkennung von Kenntnissen, Fertigkeiten und Kompetenz akzeptieren.
Der Aufbau einer vertrauensvollen Partnerschaft wird dabei durch diverse Instrumente unterstĂŒtzt, die einheitlichen QualitĂ€tsstandards folgen. Dazu gehören die Partnerschaftsvereinbarung, die Lernvereinbarung und die Instrumente zum Erfassen und Bewerten sowie zum Dokumentieren von Lernergebnissen (s. u. ECVET-Instrumente).
Lernergebnisse ĂŒberprĂŒfen, beurteilen und anerkennen
Die transparente und valide Erfassung, Bewertung, Validierung und Anerkennung von Lernergebnissen und Kompetenzen, die wĂ€hrend eines Lernaufenthaltes im Ausland erworben wurden, sind zentrale Aspekte von ECVET. Sie dienen als Grundlage fĂŒr die Akkumulierung und fĂŒr den Transfer von Lernergebnissen.
Folgende Begriffsdefinitionen von ECVET stellen die gemeinsame Grundlage fĂŒr den Transfer von Lernergebnissen dar:
âą die ĂberprĂŒfung und Bewertung der Lernergebnisse umfasst alle Verfahren, die feststellen, inwieweit Lernende bestimmte Kenntnisse, FĂ€higkeiten und Kompetenzen erworben haben;
âą die Beurteilung/Validierung der Lernergebnisse bezeichnet die ĂberprĂŒfung, ob bestimmte Lernergebnisse den spezifischen fĂŒr die Qualifikation erforderlichen Bausteinen entsprechen;
âą die Anerkennung der Lernergebnisse bezeichnet die offizielle Bescheinigung von Lernergebnissen als Teil einer Qualifikation.cite-ref-9[9]
Die ĂberprĂŒfung und Bewertung von Lernergebnissen bezieht sich auf ein vorab vereinbartes Set von Lernergebniseinheiten (s. u. Die ECVET-Lernvereinbarung). FĂŒr die Erfassung und Bewertung von Lernergebnissen gibt es unterschiedliche Verfahren.cite-ref-10[10]
DurchgefĂŒhrte ArbeitsauftrĂ€ge ermöglichen die umfassende Feststellung beruflicher Handlungskompetenz und lassen sich daher gut in duale AusbildungsgĂ€nge integrieren. Auch fĂŒr Lernende aus schulisch organisierten Bildungssystemen stellen sie eine wertvolle ErgĂ€nzung ihres Kompetenzprofils dar. Aber auch schriftliche Tests, FachgesprĂ€che und PrĂ€sentationen sind möglich. Selbstevaluierung bietet sich im MobilitĂ€tskontext besonders da an, wo die Begleitung des Lernprozesses durch Lehrpersonal nicht kontinuierlich stattfinden kann. DarĂŒber hinaus unterstĂŒtzt sie die Kompetenzentwicklung, da jede/jeder Lernende sich kontinuierlich ihren/seinen Lernfortschritt bewusst macht. Zur Erhöhung der ValiditĂ€t können Selbst- und Fremdevaluation kombiniert werden. Standardisierte Beobachtungsbögen und Bewertungsraster eignen sich zur UnterstĂŒtzung vieler Feststellungsverfahren, z. B. auch der Selbstevaluation.
Die Beurteilung, ob erreichte Lernergebnisse bzw. Lernergebniseinheiten einzelnen Anforderungen eines nationalen Bildungsgangs (oder einem nationalen Set von Lernergebniseinheiten, s. o. Lernergebnisse zu Lernergebniseinheiten zusammenfassen) entsprechen, nennt man Validierung.
Wenn Lernergebniseinheiten validiert sind und so den Anforderungen eines nationalen Bildungsganges zugeordnet wurden, können sie anerkannt werden. Anerkennung heiĂt: Die in der entsprechenden Lernergebniseinheit erworbenen Kompetenzen mĂŒssen nicht noch einmal absolviert bzw. nachgewiesen werden.
Voraussetzung hierfĂŒr ist im Idealfall eine modular aufgebaute Berufsausbildung mit der Möglichkeit, einzelne Module unabhĂ€ngig von anderen Modulen abzuschlieĂen.
In diesem Fall bietet sich die Möglichkeit, eine Berufsqualifikation nicht (nur) durch eine AbschlussprĂŒfung zu erreichen, sondern auch durch die Akkumulation von Lernergebniseinheiten/Modulen, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten erworben wurden. Sind alle fĂŒr die Berufsqualifikation benötigten Module nachgewiesen, so wird der entsprechende Abschluss bzw. die entsprechende Qualifikation zuerkannt. Derartige modulare Möglichkeiten existieren z. B. in Norwegen oder Finnland.cite-ref-11[11]
Lernergebnisse dokumentieren
Eine aussagekrĂ€ftige Dokumentation der Lernergebnisse von MobilitĂ€t trĂ€gt einerseits dazu bei, dass Lernende sich ihrer Kompetenzen bewusst werden und diese in einem entsprechenden Dokument transparent, systematisch und nachhaltig gesichert werden. Andererseits erweitert die Dokumentation von Lernergebnissen in einem 'Transcript of Records' (Persönlicher Leistungsnachweis) oder im Europass MobilitĂ€t (s. u. Europass MobilitĂ€t) die Bewerbungsunterlagen und macht Arbeitgebern die vorhandenen Kompetenzen der Bewerberin/des Bewerbers nachvollziehbar. Neben den fachlichen Kompetenzen werden auch persönliche, sprachliche, soziale und organisatorische Kompetenzen erfasst, worauf Arbeitgeber zunehmend Wert legen. Gleichzeitig ist die Dokumentation von Lernergebnissen auch die Basis fĂŒr weitergehende Schritte hin zur Anerkennung der erzielten Lernergebnisse.
Leistungspunkte / Credit Points vergeben
Um transnationale Anerkennung von Lernergebnissen und Qualifikationen zu vereinfachen und transparenter zu machen, sind im Konzept von ECVET (Ă€hnlich wie im Hochschulprogramm ECTS) auch fĂŒr die berufliche Aus- und Weiterbildung Leistungspunkte (Credit Points) vorgesehen. Dieses ECVET-Element war von Anfang an umstritten. Mit der Empfehlung vom November 2020cite-ref-12[12] sind ECVET-Leistungspunkte fĂŒr die berufliche Bildung auf europĂ€ischer Ebene hinfĂ€llig.
Zur Einordnung: Die Empfehlung von 2009cite-ref-13[13] sieht vor, die qualitative Komponente, die mit der Beschreibung von Kenntnissen, Fertigkeiten und Kompetenzen in Einheiten von Lernergebnissen gegeben ist, durch eine quantitative zu ergĂ€nzen. In numerischer Form sollte zusĂ€tzlich Aufschluss ĂŒber Qualifikationen und Einheiten gegeben werden. Mit der Betonung, dass ECVET Punkte unabhĂ€ngig von den erzielten Lernergebnissen fĂŒr die bestimmte Qualifikation, auf die sie sich beziehen, keinen Wert haben, grenzt sich die Empfehlung von dem workload-basierten Verfahren der Vergabe von ECTS-Punkten im Hochschulsektor ab.
Die Akzeptanz fĂŒr die EinfĂŒhrung von ECVET Leistungspunkten war bei einer Mehrheit der beteiligten LĂ€nder bereits in der Startphase gering. Dies belegt auch die 2014 durch eine externe Expertengruppe durchgefĂŒhrte Evaluierung der Empfehlung des EuropĂ€ischen Parlaments und des Rates zur EinfĂŒhrung eines EuropĂ€ischen Leistungspunktesystems fĂŒr die berufliche Bildung (ECVET). Bei den Anspruchsgruppen wurde keine nennenswerte Nachfrage nach Leistungspunkten festgestellt. BemĂ€ngelt wurden unter anderem die unklaren Bestimmungen in den âtechnischen Spezifikationenâ hinsichtlich der UmsetzungsmodalitĂ€ten. WeiterfĂŒhrende Informationen zu der Evaluation finden sich im Bericht der EuropĂ€ischen Kommission 2015.cite-ref-14[14]
ECVET-Instrumente fĂŒr die MobilitĂ€t
Die ECVET-Partnerschaftsvereinbarung
Die ECVET-Partnerschaftsvereinbarung ist ein zentrales Instrument zur Herstellung gegenseitigen Vertrauens (Memorandum of Understanding, MoU). âDie Partnerschaftsvereinbarung stellt den Rahmen der Zusammenarbeit der zustĂ€ndigen Einrichtungen dar. In dieser Partnerschaftsvereinbarung akzeptieren die Partnereinrichtungen gegenseitig ihre Kriterien und Verfahren fĂŒr QualitĂ€tssicherung, Bewertung, Validierung und Anerkennung von Kenntnissen, Fertigkeiten und Kompetenz zum Zwecke des Kredittransfers.âcite-ref-15[15]
Das mittlerweile viel genutzte europaweit einheitliche Formular in englischer und deutscher Sprache unterstĂŒtzt die Akteure dabei, auf freiwilliger Basis die allgemeinen Rahmenbedingungen fĂŒr eine ECVET-Partnerschaft festzulegen.cite-ref-16[16] Dazu gehören vor allem Informationen und Vereinbarungen zu folgenden Punkten:
âą Angaben zu den beteiligten Einrichtungen und ihre Funktion;
âą Angaben zu den Qualifikationen, die das MoU umfasst, gegebenenfalls das EQF oder das NQF Niveau;
âą Geplante Lernergebniseinheiten fĂŒr MobilitĂ€t;
⹠Die BestÀtigung der Partner des gemeinsam vereinbarten Verfahrens zur Bewertung, Dokumentation, Validierung und Anerkennung der Lernleistung sowie
âą Angaben zur Evaluierung und ĂberprĂŒfung der Zusammenarbeit innerhalb der Partnerschaft.
Die ECVET-Lernvereinbarung
In der Lernvereinbarung werden die relevanten Schritte eines individuellen Lernaufenthaltes im Rahmen transnationaler MobilitĂ€t zwischen allen Beteiligten: entsendender Einrichtung, Partnern im Gastland, Praktikumsbetrieb und natĂŒrlich auch den/dem Lernenden konkret abgestimmt und durch Unterschrift verbindlich gemacht.cite-ref-17[17]
In der Lernvereinbarung kann folgendes festgehalten werden:
âą die Qualifikationslaufbahn, die die/der Lernende absolviert, einschlieĂlich aktueller Informationen zum aktuellen Stand des Lernfortschritts;
⹠Beschreibung der Lernergebnisse bzw. Lernergebniseinheiten, die wÀhrend des Lernaufenthalts erworben werden sollen;
âą Verfahren der Bewertung und Dokumentation;
âą Ggf. Verfahren der Validierung und Anerkennung.
âą Vereinbarungen zur Organisation des Lernaufenthaltes (z. B. Ansprechpartner etc.)
Der Europass MobilitÀt
Jeder Auszubildende erhĂ€lt im Rahmen der Dokumentation einen Nachweis ĂŒber die wĂ€hrend der MobilitĂ€t verfolgten Lernergebniseinheiten und ĂŒber das Ergebnis der ĂberprĂŒfung. Der Europass MobilitĂ€t hat sich als europaweit anerkannter Standard bewĂ€hrt. Er ist ein Dokument zum Nachweis von Lernaufenthalten im europĂ€ischen Ausland und Teil des 2005 ins Leben gerufenen und 2020 modernisierten Transparenzinstruments Europass, der Stellensuchende dabei unterstĂŒtzt, ihre Kompetenzen und Qualifikationen europaweit verstĂ€ndlich darzustellen.
Der Europass MobilitĂ€t dokumentiert Lernerfahrungen jeder Art, jeden Niveaus, jeder Zielsetzung und jeder Person. Voraussetzung ist, dass ein Lernaufenthalt â beispielsweise ein betriebliches Praktikum und/oder einzelne Abschnitte der beruflichen Aus- und Weiterbildung â im europĂ€ischen Ausland absolviert wird. Das Besondere dabei: Die BestĂ€tigung durch die Entsende- und die Gastorganisation verleihen dem Europass einen offiziellen Charakter und machen ihn zum unverwechselbaren Nachweis eines organisierten Lernaufenthalts.cite-ref-18[18]
Einsatzmöglichkeiten von ECVET
Mit seinen Prinzipien und Instrumenten kann ECVET in der Praxis als ein Werkzeugkasten fĂŒr die Beschreibung, Erfassung, Dokumentation und Anerkennung von im transnationalen MobilitĂ€tskontext erworbenen Lernergebnissen verwendet werden, die eine Einzelperson im Hinblick auf den Erwerb einer Qualifikation erreicht hat. Bemerkenswert ist in der Empfehlung von 2009 die Tendenz, ECVET nicht nur im MobilitĂ€tskontext, sondern auch als Motor fĂŒr Innovationen innerhalb der europĂ€ischen Berufsbildungssysteme zu empfehlen:cite-ref-19[19]
⹠Im Kontext geografischer MobilitÀt eingesetzt trÀgt ECVET dazu bei, die erworbenen Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen sichtbar zu machen. Basierend auf der Feststellung und Beurteilung der Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen im aufnehmenden Land erleichtern ECVET Instrumente die Transparenz und gegebenenfalls Anerkennung im entsendenden Land. Damit können wÀhrend eines transnationalen MobilitÀtsaufenthalts gewonnene Lernerfahrungen besser in die berufliche Aus- oder Weiterbildung integriert werden.
âą Im nationalen Kontext kann ECVET dafĂŒr genutzt werden, Programme und Ausbildungswege, die zum Erwerb einer Qualifikation fĂŒhren, flexibler zu gestalten und die Rahmenbedingungen fĂŒr lebenslanges Lernen zu verbessern. ECVET kann somit die Anerkennung von Lernergebnissen, die von Lernenden in unterschiedlichen Umfeldern erworben werden, erleichtern: sei es in verschiedenen Institutionen oder Sub-Systemen (z. B. Aus- oder Weiterbildung) oder auch im Rahmen formaler, nicht-formaler oder informeller Lernkontexte. Dies schlieĂt auch die Schnittstellen zwischen der Berufsbildung und der Hochschulbildung ein.
WĂ€hrend ECVET im transnationalen MobilitĂ€tskontext deutliche Wirkungen auf die QualitĂ€t der Ergebnisse von grenzĂŒberschreitenden Lernaufenthalten zeigt, wird die Wirkung im nationalen Kontext als eher begrenzt und auf bestimmte Bildungssysteme eingeschrĂ€nkt beurteilt. Nur in wenigen LĂ€ndern hat ECVET zu Erhöhung von Transparenz und DurchlĂ€ssigkeit zwischen den Subsystemen beruflicher Bildung und damit zu flexibleren Qualifikationslaufbahnen beigetragen.cite-ref-20[20]
Umsetzung von ECVET in Deutschland
In Deutschland wurden ECVET-Prinzipien und -Instrumente vorwiegend in transnationalen MobilitĂ€tsmaĂnahmen, im Rahmen von Modellversuchen, aber auch auf nationaler Ebene eingesetzt.
Im nationalen Kontext wurde die vertikale DurchlĂ€ssigkeit zwischen verschiedenen Subsystemen innerhalb der beruflichen Bildung sowie zwischen der beruflichen Bildung und der Hochschulbildung erprobt. Dabei nutzte das Bildungspersonal unterschiedlicher Einrichtungen ECVET-Prinzipien auf freiwilliger Basis, um nachgewiesene Lernergebnisse in einen anderen Lernkontext zu transferieren. Das BIBB widmet sich in den Wissenschaftlichen Diskussionspapieren (Heft 145) der ausfĂŒhrlichen Dokumentation und Diskussion unterschiedlicher Projektbeispiele. Darin werden auch Erfahrungen, Resultate und AnsĂ€tze aus nationalen Pilotinitiativen wie DECVET und JOBSTARTER CONNECT berĂŒcksichtigt.cite-ref-21[21] Als ein Ergebnis werden vielfĂ€ltige Chancen fĂŒr mehr DurchlĂ€ssigkeit und Transparenz, aber auch SystembeschrĂ€nkungen eines Einsatzes von ECVET innerhalb des deutschen Berufsbildungssystems festgehalten.cite-ref-22[22]
Vor allem im MobilitĂ€tskontext gewinnt ECVET in Deutschland an Bedeutung. Der bereits 2012 in den Wissenschaftlichen Diskussionspapieren des BIBB festgestellte Trend zu einer kontinuierlichen Erhöhung der ECVET-MobilitĂ€tsmaĂnahmencite-ref-23[23] setzte sich in den folgenden Jahren fort. War die Integration von ECVET in Erasmus+-MobilitĂ€tsprojekte zunĂ€chst nationale PrioritĂ€t und fĂŒr Antragsteller mit Extra-Punkten versehen, so fiel dieser Anreiz mit der Antragsrunde 2015 weg. Dennoch zeigt der Blick auf die seither geförderten Erasmus+-MobilitĂ€tsprojekte, dass zunehmend ECVET-Prinzipien und âInstrumente zum Einsatz kommen. ECVET scheint nun in der Praxis von MobilitĂ€tsprojekten angekommen zu sein. Das Bildungspersonal nutzt die verschiedenen ECVET-Instrumente â nicht unbedingt vollstĂ€ndig, hĂ€ufig selektiv, je nach Dauer und Ausrichtung der MobilitĂ€t â und steigert so die QualitĂ€t ihrer MobilitĂ€tsprojekte. Insofern hat sich ECVET in Deutschland eher als Tool denn als System durchgesetzt.
UnterstĂŒtzungsstrukturen fĂŒr ECVET in Deutschland bis Ende 2020
Von 2010 bis 2015 existierte eine Nationale Koordinierungsstelle ECVET in der Nationalen Agentur beim Bundesinstitut fĂŒr Berufsbildung (NA beim BIBB), die die Einrichtungen im Auftrag des Bundesministeriums fĂŒr Bildung und Forschung bei der Umsetzung von ECVET in der Praxis unterstĂŒtzte.cite-ref-24[24] Bis Ende 2020 bot das Nationale Team von ECVET-Experten, welches von der NA beim BIBB koordiniert wurde, vielfĂ€ltige Beratungs- und Workshopangebote fĂŒr Bildungseinrichtungen an.
Die Nationale Agentur Bildung fĂŒr Europa beim BIBB sammelt darĂŒber hinaus Praxisbeispiele zur Umsetzung von ECVET-Prinzipien in der grenzĂŒberschreitenden MobilitĂ€t und unterhĂ€lt z. B. einen umfangreichen Katalog von â in verschiedenen Projekten â ausformulierten und erprobten Lernergebniseinheiten.cite-ref-25[25]
Umsetzung von ECVET auf europÀischer Ebene
Die Umsetzung von ECVET als Instrument fĂŒr die Förderung von transnationaler Transparenz, Vergleichbarkeit, Ăbertragbarkeit und Anerkennung von Kompetenzen wurde durch zwei umfassende von der EuropĂ€ischen Kommission in Auftrag gegebene Studien evaluiert: Die erste Studie ist im Jahr 2015cite-ref-26[26] erschienen, also fĂŒnf Jahre nach Veröffentlichung der Empfehlung des EuropĂ€ischen Parlaments und des Rates zur Einrichtung eines EuropĂ€ischen Leistungspunktesystems fĂŒr die Berufsbildung (ECVET). Die im Jahr 2019 veröffentlichte zweite Studiecite-ref-27[27] ist im Lichte der neuen Programmgeneration fĂŒr die europĂ€ische Berufsbildung ab dem Jahr 2021 zu sehen und zeigt erste AnsĂ€tze fĂŒr eine kĂŒnftige Ausrichtung fĂŒr ECVET auf.
In beiden Berichten wird ECVET eine positive Wirkung im transnationalen MobilitĂ€tskontext bescheinigt. Hier haben die ECVET-Prinzipien die MobilitĂ€tsqualitĂ€t erheblich verbessert. Besonders der Ansatz der Lernergebnisorientierung wurde in diversen Projekten praktisch erprobt. Ebenso wurde die Verbindung zwischen ECVET und Europass MobilitĂ€t durch die Befragten als positiv bewertet. Beide Instrumente ergĂ€nzen sich und profitieren voneinander: Durch den lernergebnisorientierten Ansatz von ECVET werden individuelle Lernergebnisse klar und nachvollziehbar entsprechend der europaweit einheitlich lesbaren Struktur des Europass MobilitĂ€t abgebildet. Einigkeit besteht in beiden Evaluationsberichten darĂŒber, dass ECVET VorzĂŒge in Richtung Lernergebnisorientierung, Erhöhung wechselseitigen Vertrauens und gesteigerter Effizienz der MobilitĂ€t aufweist.
Die Ergebnisse beider Evaluationen zeigen, dass sich seit 2009 im MobilitĂ€tskontext auf europĂ€ischer Ebene der âShift to Learning Outcomesâcite-ref-28[28] beschleunigt weiterentwickelt hat; innerhalb nationaler Berufsbildungssysteme kann diese Entwicklung oft nur wesentlich verhaltener festgestellt werden.
UnterstĂŒtzungsstrukturen auf europĂ€ischer Ebene bis Ende 2020
Auf der europĂ€ischen Ebene unterstĂŒtzte das ECVET-Sekretariat die Implementierung von ECVET. Es ĂŒbernahm die Koordinierung der AktivitĂ€ten bezĂŒglich ECVET und hatte sich weiterhin dazu verpflichtet, die Zusammenarbeit zwischen den EU-Mitgliedstaaten und der Kommission zu verbessern, das gegenseitige Lernen zu erleichtern und die Verbreitung von Wissen und Erfahrungen ĂŒber ECVET sicherzustellen.
Um diese Ziele zu erreichen, wurden diverse MaĂnahmen durch das Sekretariat organisiert und begleitet. Um Kooperation und Erfahrungsaustausch bezĂŒglich der Umsetzung von ECVET in Europa zu fördern, unterstĂŒtzte das Sekretariat beispielsweise die Sitzungen der ECVET-Leitungsgremien (ECVET-Nutzergruppe, ECVET-Arbeitsgruppe, ECVET-Netzwerk) und verbreitete deren Ergebnisse durch diverse KommunikationskanĂ€le, wie die Internetseite des Sekretariats oder das ECVET-Magazin. Weiterhin koordinierte das Sekretariat ECVET-Community of Practice-Veranstaltungen, Peer-Learning-AktivitĂ€ten und jĂ€hrliche ECVET-Foren.
Das vom ECVET Sekretariat herausgegebene ECVET-Magazin erschien zweimal im Jahr. Es berichtete ĂŒber ECVET-Entwicklungen auf europĂ€ischer, nationaler und sektoraler Ebene. Eine Sonderausgabe pro Jahr fasste die Diskussionen und Ergebnisse des ECVET-Jahresforums zusammen.
Zu erwĂ€hnen ist schlieĂlich auch die UnterstĂŒtzung der Implementierung von ECVET durch das EuropĂ€ische Zentrum fĂŒr die Förderung der Berufsbildung (CEDEFOP). Dieses hat in mehreren Monitoring Berichten den Entwicklungsstand von ECVET im Zeitraum von 2011 bis 2013 und von 2013 bis 2015 in 28 EU-Mitgliedsstaaten untersucht. In den Berichten wird der Stand der Umsetzung von ECVET in den unterschiedlichen Berufsbildungssystemen skizziert. Zugleich stellt das CEDEFOP Praxisbeispiele und UnterstĂŒtzungsmaterialien aus europĂ€isch geförderten Projekten fĂŒr einen breiten Kreis von Nutzern in ganz Europa bereit.cite-ref-29[29]
Weitere Entwicklung
Die EMPFEHLUNG DES RATES vom 24. November 2020 bescheinigt dem EuropĂ€ischen Leistungspunktesystems fĂŒr die berufliche Bildung (ECVET) â[âŠ] seit seiner EinfĂŒhrung [âŠ] durch die Verwendung und Dokumentation von Einheiten von Lernergebnissen erheblich zur Entwicklung einer hochwertigeren MobilitĂ€tserfahrung beigetragenâ zu haben. Lernergebnisorientierung und âandere flexibilitĂ€tsbezogene GrundsĂ€tze werden in die vorliegende Empfehlung des Rates integriertâ, ECVET-Instrumente (wie z. B. die Lernvereinbarung) sollen âim Rahmen anderer EU-Instrumente, etwa des Programms Erasmus+, weiterentwickelt werdenâ.cite-ref-30[30] Insofern zeichnet sich eine Ănderung des Stellenwerts von ECVET in der europĂ€ischen Berufsbildungslandschaft ab: âWhile this means the end of ECVET as an initiative and its related implementation mechanisms, the main objectives and principles of ECVET have been enshrined in the VET Council Recommendation and will continue to be a priority in European VET policy.âcite-ref-31[31]
âLernergebnisorientierungâ und âunits of learning outcomesâ werden also weiterhin PrioritĂ€ten in der europĂ€ischen Berufsbildung sein. Die Darstellung von ECVET als Gesamtkonzept kann ein grundlegendes VerstĂ€ndnis fĂŒr die (Weiter-)Entwicklung der Prinzipien dieses europĂ€ischen Transparenzinstruments fördern, die auch zukĂŒnftig europaweit fĂŒr die qualitĂ€tsgesicherte DurchfĂŒhrung transnationaler MobilitĂ€t unabdingbar sind.
Literatur
âą Berufsbildung â Zeitschrift fĂŒr Praxis und Theorie in Betrieb und Schule. Heft 96: Berufliche Bildung in Europa. Dezember 2005, ISSN 0005-9536.
âą EU-Kommission, GD Bildung und Kultur (Hrsg.): Entwicklung gemeinsamer Bezugsebenen, um den europĂ€ischen Qualifikationsrahmen zu unterstreichen. EU, BrĂŒssel 2004.
âą Markus Linten, Sabine PrĂŒstel: Auswahlbibliografie âDer europĂ€ische Berufsbildungsraumâ : Zusammenstellung aus: Literaturdatenbank Berufliche Bildung (www.ldbb.de). Stand: April 2014. Bundesinstitut fĂŒr Berufsbildung, Bonn 2014. (www.bibb.de, Zugriff am 5. Mai 2014)
âą E. Mernagh: ECVET and Framework of Qualifications: the Irish Experience. National Qualifications Authority of Ireland, Dublin 2004. (nfq.ie)
âą K. Mucke, S. Grunwald: Hochschulkompatible Leistungspunkte in der beruflichen Bildung â Grundsteinlegung in der IT-Weiterbildung. W.Bertelsmann, Bielefeld 2005.
âą E. Severing: EuropĂ€ische Zertifizierungsstandards in der Berufsbildung. In: Zeitschrift fĂŒr Berufs und WirtschaftspĂ€dagogik. Band 102, Heft 1, 2006, S. 15â29. (Volltext) (Memento vom 2. August 2014 im Internet Archive)
âą BIBB (Hrsg.): Neues aus Europa. Ausgabe 12, Bonn Mai 2007. (PDF) (Memento vom 15. Mai 2013 im Internet Archive)
âą G. Fietz, I. Le Mouillour, T. Reglin: ECVET â EinfĂŒhrung eines Leistungspunktessystems fĂŒr die berufliche Bildung. (= Wirtschaft und Bildung. Band 50). W. Bertelsmann, Bielefeld 2008, ISBN 978-3-7639-3459-1
âą M. Auzinger, K. Luomi-Messerer: The European Credit System for Vocational Education and Training, Luxembourg: Publications Office of the European Union, 2021, Catalog N. : KE-02-21-718-EN-N
Weblinks
âą @1@2Vorlage:Toter Link/www.na-bibb.deECVET-Roadmap (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im MĂ€rz 2025. Suche in Webarchiven)
âą @1@2Vorlage:Toter Link/www.na-bibb.deECVET-Lernvereinbarung (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im MĂ€rz 2025. Suche in Webarchiven)
âą Deutsche ECVET-Koordinationsstelle
âą ECVET-Projects (2008â2014) (EN)
Einzelnachweise
cite-note-11. â Empfehlung des EuropĂ€ischen Parlaments und des Rates vom 18. Juni 2009 zur Einrichtung eines EuropĂ€ischen Leistungspunktesystems fĂŒr die Berufsbildung (ECVET) , abgerufen am 24. Januar 2022
cite-note-22. â EMPFEHLUNG DES RATES vom 24. November 2020 zur beruflichen Aus- und Weiterbildung fĂŒr nachhaltige WettbewerbsfĂ€higkeit, soziale Gerechtigkeit und Resilienz (2020/C 417/01), abgerufen am 24. Januar 2022, S. 3â4.
cite-note-33. â Empfehlung des EuropĂ€ischen Parlaments und des Rates vom 18. Juni 2009 zur Einrichtung eines EuropĂ€ischen Leistungspunktesystems fĂŒr die Berufsbildung (ECVET), abgerufen am 24. Januar 2022
cite-note-44. â Th. Reglin: Neue Instrumente zur UnterstĂŒtzung von MobilitĂ€t, Transparenz und DurchlĂ€ssigkeit. Fragen und Antworten. In: Herbert Loebe, Eckart Severing (Hrsg.): MobilitĂ€t steigern â DurchlĂ€ssigkeit fördern, Reihe Wirtschaft und Bildung. Band 55. Bielefeld 2010, S. 18.
cite-note-55. â K. Fahle, P. Thiele: Der BrĂŒgge-Kopenhagen-Prozess. Beginn der Umsetzung der Ziele von Lissabon in der beruflichen Bildung. In: Bundesinstitut fĂŒr Berufsbildung (Hrsg.): BWP (Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis). Nr. 4, 2003, S. 9.
cite-note-66. â EMPFEHLUNG DES RATES vom 24. November 2020 zur beruflichen Aus- und Weiterbildung fĂŒr nachhaltige WettbewerbsfĂ€higkeit, soziale Gerechtigkeit und Resilienz (2020/C 417/01), abgerufen am 24. Januar 2022
cite-note-77. â Empfehlung des EuropĂ€ischen Parlaments und des Rates vom 18. Juni 2009 zur Einrichtung eines EuropĂ€ischen Leistungspunktesystems fĂŒr die Berufsbildung (ECVET), abgerufen am 24. Januar 2022. Seite 4, Anhang 1, b)
cite-note-88. â Empfehlung des EuropĂ€ischen Parlaments und des Rates vom 18. Juni 2009 zur Einrichtung eines EuropĂ€ischen Leistungspunktesystems fĂŒr die Berufsbildung (ECVET), abgerufen am 24. Januar 2022. Seite 4, Anhang 1, c)
cite-note-99. â Empfehlung des EuropĂ€ischen Parlaments und des Rates vom 18. Juni 2009 zur Einrichtung eines EuropĂ€ischen Leistungspunktesystems fĂŒr die Berufsbildung (ECVET), abgerufen am 24. Januar 2022. Seite 4, Anhang 1.
cite-note-1010. â ECVET Roadmap, S. 18. Nationale Agentur beim Bundesinstitut fĂŒr Berufsbildung, 2017, abgerufen am 24. Januar 2022.
cite-note-1212. â EMPFEHLUNG DES RATES vom 24. November 2020 zur beruflichen Aus- und Weiterbildung fĂŒr nachhaltige WettbewerbsfĂ€higkeit, soziale Gerechtigkeit und Resilienz (2020/C 417/01) , abgerufen am 24. Januar 2022
cite-note-1313. â Empfehlung des EuropĂ€ischen Parlaments und des Rates vom 18. Juni 2009 zur Einrichtung eines EuropĂ€ischen Leistungspunktesystems fĂŒr die Berufsbildung (ECVET), abgerufen am 24. Januar 2022
cite-note-1414. â Die externe Evaluierung der Empfehlung des EuropĂ€ischen Parlaments und des Rates vom 18. Juni 2008 zur EinfĂŒhrung eines EuropĂ€ischen Leistungspunktesystem fĂŒr die berufliche Bildung (ECVET). EuropĂ€ische Kommission, 2015, abgerufen am 24. Januar 2022.
cite-note-1515. â Formatvorlage ECVET-Partnerschaftsvereinbarung, S. 1. Nationale Agentur beim Bundesinstitut fĂŒr Berufsbildung, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 24. Januar 2022; abgerufen am 24. Januar 2022. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.na-bibb.de
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cite-note-2424. â Ch. Schottmann: Keine Scheu vor ECVET! Ăber ein unterschĂ€tztes Transparenzinstrument. S.14 f. In: Journal Bildung fĂŒr Europa 31 (2019/2020). Nationale Agentur beim Bundesinstitut fĂŒr Berufsbildung, abgerufen am 24. Januar 2022.
cite-note-2525. â Lernergebniseinheiten A-Z. Nationale Agentur beim Bundesinstitut fĂŒr Berufsbildung, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 24. Januar 2022; abgerufen am 24. Januar 2022. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.na-bibb.de
cite-note-2626. â Die externe Evaluierung der Empfehlung des EuropĂ€ischen Parlaments und des Rates vom 18. Juni 2008 zur EinfĂŒhrung eines EuropĂ€ischen Leistungspunktesystem fĂŒr die berufliche Bildung (ECVET). EuropĂ€ische Kommission, 2015, abgerufen am 24. Januar 2022.
cite-note-2727. â Study on EU VET Instrument EQUAVET and ECVET. EuropĂ€ische Kommission, 2019, abgerufen am 24. Januar 2022.
cite-note-3030. â EMPFEHLUNG DES RATES vom 24. November 2020 zur beruflichen Aus- und Weiterbildung fĂŒr nachhaltige WettbewerbsfĂ€higkeit, soziale Gerechtigkeit und Resilienz (2020/C 417/01). , abgerufen am 24. Januar 2022 S. 3â4.
cite-note-3131. â M. Auzinger, K. Luomi-Messerer: The European Credit System for Vocational Education and Training, S. 4. EuropĂ€ische Kommission, 2021, abgerufen am 24. Januar 2022.